Google in China: So soll die Suchmaschine funktionieren

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Google arbeitet aktuell am Aufbau seiner Suchmaschine in China. Das Ziel: 750 Millionen neue Internetuser erreichen. Google muss dafür jedoch eng mit der chinesischen Regierung kooperieren, um eine Suchmaschine auf die Beine zu stellen, die dem Überwachungsstaat gefällt. Worauf können sich Nutzer im Reich der Mitte einstellen?

So soll Google in China aussehen

Google soll zunächst einmal als App für Android verfügbar sein. Derzeit trägt diese den Titel „Dragonfly“. Suchanfragen sollen dabei stets mit der Telefonnummer der User verknüpft sein. Das heißt: Die Regierung kann jede einzelne Suchanfrage zurückverfolgen. Und: Suchen Nutzer nach etwas, das der Regierung nicht gefällt, kann sie unmittelbar einschreiten.

Darüber hinaus soll Google verschiedene Suchwörter erhalten haben, zu denen es keine Ergebnisse geben soll. Dazu zählen jegliche Suchanfragen zu den Themen „politische Aktivisten“, „Demokratie“ und „Menschenrechte“. So sollen beispielsweise die Wörter „Nobelpreis“ und „Studentenprotest“ auf der schwarzen Liste von Dragonfly stehen.

So behält China die Kontrolle

Damit Google seine Suchmaschine von Anfang so entwickelt, wie sich die chinesische Regierung das vorstellt, arbeitet der Konzern mit einem chinesischen Unternehmen zusammen. Dies kann selbst entscheiden, welche Begriffe und Themen verboten sein sollen. Google unterstützt China damit, seinen Überwachungsstaat weiter auszubauen. Dragonfly soll im nächsten Jahr an den Start gehen.

Menschenrechtler kritisieren Google

Dafür hat Google bereits jede Menge Kritik einstecken müssen. Menschenrechtler verweisen darauf, dass Google mit einer derartigen Suchmaschine nicht nur in die Privatsphäre von Internetnutzern eingreife, sondern auch erhebliche Menschenrechtsverletzungen unterstütze.

Fazit

Googles Vorgehen sorgt nicht nur für Kritik von außen. Innerhalb des Konzerns hat es ebenfalls zahlreiche Konflikte gegeben, so dass bereits mindestens fünf Mitarbeiter das Unternehmen verlassen mussten. Zu den aktuellen Infos, dass Google Suchanfragen mit den Telefonnummern von Usern verknüpft, will sich der Konzern bisher nicht äußern. Zu den Protesten von Menschenrechtsaktivisten hat Google ebenso wenig Stellung genommen.

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